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„Mobile Fanbotschaft“ großer Erfolg

Jenaer Fanprojektleiter zurück vom EURO-Einsatz

 

Das Team der „Mobilen Fanbotschaft“ hat seinen Einsatz anlässlich der „EURO 2012“ been-det und eine positive Bilanz gezogen. Seit letztem Freitag sind die Mitarbeiter, darunter der Jenaer Fanprojektleiter Matthias Stein, der bereits zum vierten Mal an einer Europameister-schaft teilnahm, wieder zurück in der Heimat. Von vielen Fans, die vor Ort betreut wurden, aber auch Kooperationspartnern wie dem DFB erfuhr das Team viel Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit.

Die „Mobile Fanbotschaft“ war in bewährter Art und Weise mit einem breiten Informations- und Hilfsangebot tätig, arbeitete mit den stationären Fanbotschaften zusammen und leistete Streetwork im jeweiligen Stadtgebiet und Stadion. Hier wurde auch die Fanbetreuung des DFB aktiv unterstützt.
Seit der EM 1988 sind Teams der Fanprojekte mittlerweile bei internationalen Turnieren da-bei, um den Fans mit Serviceangeboten und Hilfe zur Seite zu stehen. Die Aktionen der KOS zur Europameisterschaft 2012 wurden unterstützt vom DFB und waren eingebunden in das internationale „Fans‘ Embassy“-Programm, das von der UEFA finanziert und vom europäi-schen Netzwerk Football Supporters Europe (FSE) koordiniert und durchgeführt wurde.
Positiv hervorzuheben war die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung seitens der Deutschen Botschaften und Generalkonsulate sowie die Kommunikation mit dem DFB und auch der deutschen Polizeidelegation. Weitere Bausteine der Fanbetreuungsmaßnah-men waren die Website www.fanguide-em2012.de sowie auch HELMUT, das Fanzine, das während des Turniers zu jedem Spiel der deutschen Nationalmannschaft erschienen ist und auf viel Begeisterung stieß.
Entgegen mancher Vorberichterstattung fanden die Fußballfans in beiden Ausrichterländern nicht nur tolle Stadien und interessante Städte vor, sondern vor allem aufgeschlossene, gast-freundliche und hilfsbereite Menschen. Insbesondere die Ukraine konnte hier viele im Vorfeld bestehende Vorurteile abbauen und so bei den europäischen Besuchern „punkten“. Matthias Stein: „Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einheimischen war oft überwältigend. So dachten wir einmal spätabends im Hotel in Lwiw, wir müssten jetzt helfen, als junge Fans mit Polizeibegleitung an der Rezeption eintrafen – weit gefehlt: diese hatten den Weg zum Hotel nicht gefunden und wurden durch die Beamten mal eben hingebracht! Die Reihe von Bei-spielen ließe sich schier endlos fortführen.“